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Foto: Alfred Loschen

Oma Frieda zu Besuch in der Offenen Kirche St. Simeonis
Sozio-Kabarett mit Jutta Lindner

"Ein Christ muss ein fröhlicher Mensch sein - ist er es nicht, ist er vom Teufel versucht": Dieses von Martin Luther überlieferte Zitat ist das passende Motto, um die kabarettistische Veranstaltung von und mit "Oma Frieda" (alias Jutta Lindner aus Saarbrücken) ins rechte theologische Licht zu rücken: Im mittelalterlichen benediktinischen Chorraum von St. Simeonis kam "Oma Frieda" im Rahmen ihrer
"kabarettistischen Werra-Weser-Wanderung" ihrer selbstgestellten Berufung nach, Seniorinnen und Senioren - sowie alle, die es einmal werden (!) - "fit zu machen für die besten Jahre des Lebens"...

"Fit und multitasking bis ins hohe Alter", dieses Motto brachte die rüstige Rentnerin aus dem Saarland glaubhaft herüber, ist sie doch "Vizemeisterin im Ü-80-Kugelstoßen" und engagierte Befürworterin der noch zu gründenden "Seniorlympics"... Ausdrücklich richtete sie sich in der von ihr konzipierten "humoresken Fortbildungsveranstaltung" auch an die "Jung-Seniorinnen und -Senioren unter 70", sowie an die - ebenfalls im Publikum reichlich vertretenen - "Nachwuchs-Seniorinnen und -Senioren unter 60", um ihnen Mut zum künftigen Leben im Alter zu verschaffen. Dass sie außer interessanten theoretischen Reflexionen, kritischen Seitenhieben und hilfreichen praktischen Lebensempfehlungen auch musikalisch etwas zu bieten hat, bewies Oma Frieda am Schluss mit ihrem Senioren-Rap: "Her mit den Jungs unter 70".

Die Reaktionen des die Bänke füllenden Publikums an diesem Abend machten deutlich: Mit ihrem Humor hat Jutta Lindner den Nerv ihrer Zielgruppe voll getroffen.

Text: Pfarrer Andreas Brügmann
Fotos: Alfred Loschen