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Professor Dr. Hans-Joachim Eckstein kommt nach Bünde zum Theologischen Forum Ostwestfalen

Professor Eckstein aus Tübingen kommt am 28. März nach Ennigloh / Vortrag zur aktuellen Debatte in der Evangelischen Kirche

Ein prominenter Theologe und Hochschullehrer ist Gast beim nächsten Theologischen Forum Ostwestfalen. Professor Dr. Hans-Joachim Eckstein hält einen Vortrag zum Thema: „Wie will die Bibel verstanden werden? Evangelisches Schriftverständnis und Normen in der Kirche“.

Die öffentliche Veranstaltung ist am Freitag, 28. März 2014, von 17 bis 19 Uhr im Gemeindezentrum an der Kreuzkirche, Kempenstraße 14 in Bünde-Ennigloh. Veranstalter des Theologischen Forums ist die Lutherische Konferenz von Minden-Ravensberg in den Evangelischen Kirchenkreisen Bielefeld, Gütersloh, Halle, Herford, Lübbecke, Minden, Paderborn und Vlotho.

„Wir führen in unserer Kirche zurzeit Debatten unter anderem über das Familienbild und die Ehe. Dazu gibt es gegensätzliche Meinungen und Interpretationen, die auch mit Überlieferungen aus der Bibel begründet werden. Hans-Joachim Eckstein ist bekannt für seine theologischen Klarstellungen und dass er auch zu zentralen Glaubens- und Lebensthemen Stellung bezieht. Deshalb wird sein Vortrag und die anschließende Diskussion bestimmt sehr aufschlussreich“, sagt Superintendent Michael Krause aus Herford, der in diesem Jahr Vorsitzender der Lutherischen Konferenz Minden-Ravensberg ist.

Eckstein ist seit 2001 Professor für Neues Testament an der Evangelisch-theologischen Fakultät der Universität Tübingen. Davor war er an der Universität Heidelberg und von 1990 bis 1996 Pfarrer im Hochschuldienst der Evangelischen Landeskirche in Württemberg. Bekannt geworden ist er durch seine eindrücklichen Vorträge und Predigten sowie durch seine zahlreichen Veröffentlichungen und Gemeindelieder. Seine Bücher laden zu einem befreienden und lebensbejahenden Glauben ein.

Ob in Universitäts- oder Gemeindeveranstaltungen, ob in Sachbüchern oder in lyrischer und meditativer Literatur, Hans-Joachim Eckstein gelingt der Brückenschlag zwischen Glauben und Denken, zwischen Universität und Kirche, zwischen Landeskirchen, Freikirchen und Gemeinschaften. Gerade mit seinen lyrischen und aphoristischen Texten spricht er auch viele Menschen an, die sich dem Glauben gegenüber bisher eher distanziert empfanden.

Der Theologe ist Synodaler der Evangelischen Landeskirche in Württemberg und Mitglied der Kammer für Theologie der Evangelischen Kirche in Deutschland. Für seine pädagogischen und didaktischen Fähigkeiten erhielt er 1994 vom Land Baden-Württemberg den Landeslehrpreis. Für seine besondere Basis- und Gemeindenähe in Lehre, Publikationen und Beratung sowie für sein Brückenbauen zwischen wissenschaftlicher Theologie und Gemeindeglauben erhielt er 2008 den Sexauer Gemeindepreis für Theologie.